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Geschichte

Innungswappen

Meine kleine kölsche Goldschmiedegeschichte:

1959Nicht mal ein Jahr nach meiner Geburt baut mein Vater im Herzen unseres Heimatveedels seine Werkbank auf und eröffnet die Goldschmiede F. H. Hartmann zu Nippes; sprich: Mir sind die Nuggets regelrecht in die Windel gelegt worden.

1976Das muss auch die renommierten Gebrüder Weyersberg in Düsseldorf überzeugt haben, scheuen sie sich doch nicht, einen Kölschen Jung in ihrem Juweliergeschäft auf der Königsallee in die Lehre und anschließend als Gesellen zu übernehmen.

1983Da die Goldschmiedewelt hinter Düsseldorf jedoch nicht zu Ende ist, entscheide ich mich, die Meisterschule in Pforzheim abzuschließen, die zu dieser Zeit besonders für ihre Qualität bekannt war.

1984Ich kann dem Betteln und Flehen einfach nicht standhalten und lasse mich tatsächlich wieder in Düsseldorf nieder, um den Gebrüdern Weyersberg nunmehr als Meister zur Hand zu gehen.

1988Rettung naht. Die Heimat ruft. Mein Vater will am Neumarkt eine Filiale seiner florierenden Goldschmiede F. H. Hartmann aufbauen und dafür keinen Geringeren als seinen Sohn an seiner Seite wissen. Endlich haben die Jahre des Exils ihr Ende gefunden. Keine Frage, ich sage zu.

1994Es wird Zeit, die eigenen Talente – ganz so, wie mein Vater es mich gelehrt hat – in den Dienst der Nachwuchsförderung zu stellen und so übernehme ich den Posten des Kulturwarts beim »Fest in Gold«, dem Förderverein der Junggoldschmiede, von dem ich mich erst 2007 wieder schweren Herzens trenne.

1999Mein Enthusiasmus scheint ansteckend, zumindest im Falle der hiesigen Gold- und Silberschmiedeinnung, die mich kurzerhand in ihren Vorstand beruft.

2002Die Herrenjahre sind endgültig angebrochen. Als treu sorgendes Familienoberhaupt führe ich die Meinigen ins beschauliche Pulheim direkt vor den Toren Kölns – wo ich mir mit der Goldschmiede Rolf Hartmann Pulheim mein eigenes Atelier samt Schatzkammer einrichte.

2006Der Kölner Premium-Einzelhandelsführer »lebensart. beste adressen. leben und einkaufen in köln.« bittet mich um meine Teilnahme in seinem luxuriösen Magalog für Freundinnen und Freunde einer exklusiven Lebensart. Ehre, wem Ehre gebührt.